Umwelt-Zahnmedizin

Allergien und chronische Entzündungen wie Morbus Crohn, Colitis ulcerosa, Neurodermitis, Schuppenflechte, Rheuma, Arteriosklersose, Multiple Sklerose, Morbus Parkinson, Migräne oder Parodontitis sind die modernen Seuchen der Menschheit.

Dazu kommen neue Krankheitsbilder wie Chronic Fatigue Syndrom (CFS), Multiple Chemical Sensitivity (MCS) oder Fibromyalgie-Syndrom (FMS).

Über 40% der Bevölkerung sind heute durch Allergien oder andere umweltassoziierte Erkrankungen in ihrer Gesundheit und Lebensqualität stark eingeschränkt.

Die häufigsten Ursachen umweltbedingter Erkrankungen sind Störungen von Immunabwehrfunktionen durch den Kontakt mit einer oder mehreren Substanzen aus der inneren (z.B. Zahnmedizin) oder äußeren (z.B. Wohnumwelt, Arbeitsplatz) Umgebung.

Der umweltmedizinisch tätige Zahnarzt klärt zum einen, ob bei bestehender Erkrankung Dentalmaterialien, die der Patient im Mund hat, als auslösende Faktoren in Betracht kommen und wird diese ggf. ersetzen.
Andererseits ist vor Einbringen eines Materials zu überprüfen, ob es für den Patienten verträglich ist. Dazu stehen eine Reihe von validierten Laboruntersuchungen zur Verfügung, z.B. Lymphozytentransformationstest (LTT), Zytokinstatus, Titansimulationstest oder Tests zur Feststellung einer genetisch bedingten erhöhten Entzündungsneigung.

Unverträgliche zahnärztliche Ersatzmaterialien (Metalle, Kunststoffe, Keramiken, Zemente, Kleber, Wurzelfüllmaterialien usw.) können durch allergische und entzündliche Prozesse zum Entstehen und Unterhalten von meist chronischen Krankheiten führen.